LO Robur

Funkkenner: Florian Römhild 59/ 1

Besatzung: 1:1

Baujahr: 

Das ehemals in den DDR-Feuerwehr eingesetzte Löschfahrzeug wird als Mehrzweckfahrzeug (MZF) - ohne Frontpumpe - für den Transport von Sandsäcken und Gerätschaften im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr Römhild genutzt. Das LF-LKW-TS-8-STA (Abbildung ohne STA) war das Standardfahrzeug der DDR-Feuerwehren. Durch die relativ einfache Bauweise- Fahrerkabine für 2 Personen, Pritsche mit Plane für weitere 7 Personen und die Beladung - war es relativ günstig zu bauen. Von 1960 bis 1990 wurden mehr als 3.600 dieser Fahrzeuge in kaum veränderter Art gebaut. In der Front war eine FP8/8 (800l/min bei 8 bar) eingebaut. Unter dem Fahrzeug verfügte das Fahrzeug über ein Metallrohr mit dem der einsetzbare Tank gefüllt werden konnte. Durch die Pritsche konnten nämlich die Sitzbänke durch einen Tank (eine Gummiblase, Fassungsvermögen 900 Liter) ersetzt werden. Ab 1983 war dann vorn links ein verbesserter Auszug für TS8/8 eingebaut. Zusammen mit dem Fahrzeug wurde meist ein STA oder ein TSA eingesetzt. Der Schlauchtransportanhänger (STA) war mit ca. 400 m B-Schläuchen beladen, während der Tragkraftspritzenanhänger mit der Beladung, die der des LF8-TS entspricht, beladen war.