Löschgruppenfahrzeug LF 16/12

 Funkkenner: Florian Römhild 44/ 1

 Besatzung: 1:8

 Baujahr:


Auf dem LF 16/12 befindet sich eine umfangreiche feuerwehrtechnische Beladung zur Brandbekämpfung sowie zusätzlich eine Beladung zur technischen Hilfeleistung kleineren bis mittleren Umfangs. Hierzu gehören ein Generator mit Beleuchtungsgeräten und bei vielen Feuerwehren auch ein hydraulischer Rettungssatz. Somit kann das LF 16/12 auch zu Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen als erstes Fahrzeug ausrücken. Die Beladung ist so umfangreich gestaltet, dass das LF 16/12 im Rahmen überörtlicher Löschhilfe die Wehren benachbarter Orte, die nur mit LF 8 oder TSF ausgerüstet sind, bei größeren Einsätzen unterstützen kann. Zur Ausstattung gehören eine Feuerlöschkreiselpumpe FP 16/8 mit einer Förderleistung von 1600 l/min bei 8 bar. Das Fahrzeug besitzt einen Wassertank von mindestens 1200 Litern. Viele Modelle verfügen heute über 1.600 Liter Wasser. Für den schnellen Löschangriff steht eine Schnellangriffseinrichtung mit einem 25 oder 50 Meter langen, formstabilen Schlauch auf einer Haspel zur Verfügung, dessen Nutzen jedoch in Fachkreisen heftig umstritten ist, da er in der Praxis, vor allem aus Sicherheitsgründen, meist nur zum Ablöschen von kleineren Bränden außerhalb von Gebäuden verwendet wird. Ein Teil der B-Druckschläuche wird auf einer fahrbaren Haspel mitgeführt, die am Heck des Fahrzeugs aufgeprotzt ist. Mit dieser Haspel kann die Wasserversorgung zwischen Hydrant und Fahrzeug schnell aufgebaut werden. Meist ist bei der Haspel auch ein Standrohr dabei. Zwei Sitzplätze in der Mannschaftskabine sind so gestaltet, dass bereits während der Alarmfahrt die Atemschutzgeräte angelegt werden können.